Wohnturm Holzhafen Hamburg

Der kristalline Körper ist weithin sichtbar und ermöglicht freie Durchblicke durch den Holzhafen. 

BAUHERR
B&L Gruppe Hamburg

FERTIGSTELLUNG
2011

GRÖSSE
9.000 qm BGF

ZUSAMMENARBEIT
Kees Christiaanse, Rotterdam
Örtliche Repräsentanz: Kunst + Herbert, Hamburg

AUSZEICHNUNGEN
BDA Hamburg Architektur Preis 2012, Würdigung

Architekturpreis Zukunft Wohnen 2012, Kategorie "Wohnen in der Stadt", Engere Wahl

FOTOCREDITS
HGEsch 

Wie eine „Perlenkette“ reihen sich Revitalisierungen an der Hafenkante in Hamburg-Altona auf, die durch die Umstrukturierung seit Mitte der 1980er Jahre entstanden sind. Der gläserne 21-stöckige Wohnturm am Holzhafen zieht in der rhythmischen Reihung von flachen Hafengebäuden und vertikalen Kränen zwischen zwei ziegelverkleideten Bürokomplexen die Blicke auf sich. Die Landmarke steht auf einem schwarzen Natursteinsockel, über dem 37 Wohnungen angeordnet sind, die mit ihrer maximalen Ausrichtung auf die Elbe in den Türmen über einen 270 Grad Rundblick verfügen. Die plane Glasfassade mit Kastenfenstern verleiht dem in den Obergeschossen zweigeteilten Turm eine kristalline Linienführung. Die als unregelmäßiges Fünf- und Viereck ausgestalteten Gebäudeteile sind mit einem gläsernen Aufzug verbunden.

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Hamburg verfügt als Stadt am Wasser über viele attraktive Lagen, die zu einer hohen Konkurrenz im hochpreisigen Wohnsegment führen. Seit der Fertigstellung im Jahr 2011 wird der kristalline Wohnturm mit seiner exzeptionellen Position im Holzhafen den exklusiven Ansprüchen mehr als gerecht. ASTOC erstellte hochtechnisierte Wohnungen mit offenen Grundrissen, hohen Decken und verglasten Ecken mit Panoramaausblicken, die mit einem hohen Ausbaustandard von verschiedenen Innenarchitekten gestaltet wurden. In dem prismatischen Körper verfügen die Wohnungen im Sockelbereich mit je 60 – 100 qm wie auch die Apartments in den Türmen mit je 120 – 360 qm über große Außenbereiche mit tiefen, windgeschützten Loggien und Terrassen. Der Wohnturm ist sorgfältig in die Hafenkante eingepasst, um den Blick auf das Wasser von den dahinterliegenden Quartieren zu öffnen.

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